Tag des Weimarer Dreiecks und der Europäischen Sprachen
Du verfügst über gute Polnisch-Kenntnisse und hast ein solides Grundwissen zur polnischen Geschichte und Kultur? Du arbeitest gerne mit jungen Menschen und möchtest Bildung auf innovative Weise vermitteln?
Dann laden wir dich herzlich ein, Teil unseres PolenMobil-Teams zu werden!
PolenMobil ist ein mobiles Schulprojekt, das Schülerinnen und Schülern in Deutschland die polnische Sprache, Kultur und Geschichte näherbringt. Als Sprachanimateur:in gestaltest du interaktive Workshops mit, die polnische Sprache und Kultur erlebbar machen.
Die Einsätze mit dem PolenMobil finden, unabhängig von der Schulform, im ganzen Bundesgebiet statt. Sie erfolgen auf Anfrage, orientieren sich am Ort der Schule und Wohnort der Animateure und werden auf Honorarbasis vergütet (45 € pro Unterrichtsstunde, max. 250 € pro Tag, Fahrt- und ggf. Übernachtungskosten werden vom Institut übernommen).
Interessenten melden sich bitte mit Lebenslauf, einem kurzen Motivationsschreiben und – sofern vorhanden – einer Aufstellung einschlägiger Erfahrungen (zusammengefasst in einem PDF-Dokument) bei: schimsheimer@dpi-da.de
Für Rückfragen: 06151-4202-25

Am 24.09.2025 findet der zweite Tag des Weimarer Dreiecks in Sachsen gemeinsam mit dem Tag der Europäischen Sprachen im Kraftwerk in Chemnitz statt.
Freuen Sie sich auf ein generationsübergreifendes und vielseitiges Programm mit einem bunten Mix aus sprachlichen, europäischen, gesellschaftlichen, literarischen, filmischen und kreativen Angeboten, Lesungen, Workshops und vielem mehr. Lernen Sie verschiedene Initiativen und Einrichtungen aus Sachsen kennen, die sich der französisch-polnisch-deutschen Freundschaft widmen.
Zum Online-Programm / zum Faltblatt.
Der Tag des Weimarer Dreiecks in Chemnitz ist das Ergebnis der Arbeit vieler Impulsgeber zum Weimarer Dreieck, zu Europa und seiner immensen Sprachvielfalt. Das Gesamtprogramm lädt in der Folge inhaltlich mit facettenreichen Akzenten ein. Weitere Informationen finden Sie in der o.g. Webseite.
Hintergrund:
Das Weimarer Dreieck wurde 1991 von den damaligen Außenministern Deutschlands, Frankreichs und Polens – Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski – ins Leben gerufen. Der Grundgedanke dabei war, dass die drei Länder eine gemeinsame Zukunftsvision für Europa teilen und dass die Aussöhnung der Gesellschaften ein koordiniertes Vorgehen in Europa ermöglichen könnte. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist das Gesprächs- und Kooperationsformat zwischen französischen, polnischen und deutschen Partnern heute wichtiger denn je. In Sachsen tauschen sich kulturelle und zivilgesellschaftliche Organisationen aus, um neue Impulse zu geben, grenzüberschreitende Themen zu diskutieren und den sächsischen Bürger*innen Austauschprogramme sowie trinationale Projekte anzubieten.
In den vergangenen Jahren hat gerade der Austausch auf Ebene der Zivilgesellschaften zwischen Deutschland, Frankreich und Polen zunehmend an Bedeutung gewonnen – in Form von Städtepartnerschaften, Jugendbegegnungen oder Kulturveranstaltungen. Diese lebendigen Treffen leisten damit einen wesentlichen Beitrag für ein noch engeres Zusammenwachsen der Bürger*innen aus diesen drei Staaten im Zentrum Europas. Es handelt sich dabei oft um Partnerverbände, die gemeinsam ein Netzwerk engagierter Bürgerinnen und Bürger im Bereich der Beziehungen zwischen Frankreich, Deutschland und Polen bilden.